Höchster Saisonsieg sichert Platz an der Sonne

Remagen II - Andernach/Bad Breisig 7,5 - 0,5
 
(Quelle: HJZ/WK) In der vierten Runde konnte MF H.-J. Zirwes fast Bestbesetzung aufbieten, die dem Gast an diesem Sonntag keine Chance ließ. Man siegte deutlich - in der Höhe vielleicht etwas zu hoch - jedoch nicht unverdient. Weiterhin ungeschlagen führt Remagen II mit 8-0 Punkten die Tabelle mit drei Punkten Vorsprung an.

Spielberichte im Zeitraffer:
 
Michael Czeratzki, Stephen Kutzner und auch Prof. Dr. Claus Neidthardt erspielten sich schnell Vorteile und zwangen so ihre Gegner zur frühen Aufgabe.
 
Einiges interessanter verliefen dann die Partien an den vorderen Bretter. Hier hatte der Gegner starke Spieler aufzubieten. Und wie so oft entschieden sich die Begegnungen dann in der ersten Zeitnotfase. An Brett 1 konnte sich Richard Polaczek einen Freibauern schaffen und in schwieriger Stellung seinen Gegner zu einem Fehler und Figurenverlust zwingen. An Brett 2 bewies Jens Kipper sein Können und das er auch im „Blitz“ (beide waren in hoher Zeitnot) tolle Ideen (gegnerischer Turmverlust) finden kann.

An Brett 3 punktete Raimund Busch voll, weil Helmut Freise in ausgeglichener Stellung den Einbruch der weißen Dame auf die Grundlinie mit forciertem Matt übersah. Sehr stark präsentierte sich auch Mohammed Saleh. In ausgeglichener Stellung kramte er all sein Schachwissen hervor und verbesserte mit zunehmender Dauer der Partie er seine Stellung kontinuierlich zum Sieg.
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„Schach-Glückskind“ Hans-Jürgen Zirwes hatte an diesem Tag wieder einmal seine Portion Glück. Schon in der Eröffnung gurkte sich HJZ durch die Partie und hatte bereits nach nur 11 Zügen eine Verluststellung erspielt. Nun griff Schachgöttin Caissa gnädigst in HJZ‘s Trauerspiel ein und hauchte seinem Gegner mit den von HJZ bis dato erspielten Ergebnissen soviel Respekt ein, dass dieser total verängstigst Remis anbot, was HJZ angesichts eines verlorenen Turmendspiel dankbar annahm. Was lernen wir daraus? Casissa gibt‘s den Seinen of im Schlaf! ;-)

Die Tabelle entnimmt der Schachfreund bitte dem „Schachbund Rheinland-Pfalz“ (http://www.sbrp.org)
 
Die Einzelergebnisse:

1 Polaczek - Schumacher 1-0
2 Kipper - Puth 1-0
3 Busch - Freise,H. 1-0
4 Prof. Dr. Neidthardt - Dr. Nachtsheim 1-0
5 Saleh - Schmitz, H. 1-0
6 Kutzner - Penner 1-0
7 Czeratzki - Zettler 1-0
8 Zirwes - Schmitz, KH remis
 
Am 20.12. (4. Advent!) begrüßt Remagen II zum letzten Spiel in diesem Jahr den SK Schweich. Der Gast hat seinen Fehlstart überwunden und konnte sich mit zwei Siegen in Folge stabilisieren. Der ernst zunehmende Gast wird garantiert alles daran setzten den Anschluss zum oberen Tabellendrittel zu sichern. Bei einem Sieg darf unsere Zweite von mehr als „nur“ dem Saisonziel Klassenerhalt ins neue Jahr träumen.


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Überraschender Sieg beim SC Prüm und Tabellenführung

Prüm - SC Remnagen II    3 - 5
1 Comes - Busch                  1-0
2 Maes - Saleh                     remis
3 Seibt - Kutzner                  0 - 1
4 Becker - Czeratzki            0 - 1
5 Neuens - Zirwes                0 - 1
6 Hirscher - Kies                  0 - 1
7 Poloczek - Brandt            remis
8 van Ael - Maier                1 - 0
 
An diesem Spieltag musste MF H.-J. Zirwes auf die ersten vier gemeldeten Spieler verzichten und hatte im Vorfeld der Begegnung schlimmste Befürchtungen Mit einem Remis wäre er angesichts der Aufstellung schon zufrieden gewesen. Doch an diesem Sonntag zeigte sich das Mittelfeld der Aufstellung besonders gut aufgelegt, zeigte sich kampf– und spielfreudig und sicherte nicht nur den 3-5 Sieg, sondern auch die alleinige Tabellenführung!. Mit diesem dritten Sieg in Folge ist unsere Zweite nun als einziges Team noch verlustpunktfrei Tabellenführer.


Einzelkritiken:
 
Brett 1
Raimund Busch hatte leider ein "Loch" in seiner Variantenberechnung, was in Zeitnot passieren kann, und ermöglichte so dem Gegner einen unabwendbaren Mattangriff aufzubauen. Erstaunlich das er gerade Raimund passiert, in vergangener Saisson gab er nur ein Remis ab.
 
Brett 2
Mohammad Salehs erster Auftritt in einem Mannschaftskampf wurde leider zu einem Geduldsspiel. Der Gegner verzichtete auf agressivges Spiel und schien mit einem Remis zufrieden sein. Als Mohammad gewinnbringend forcierte, konnte sich sein Gegner nur in die Zugwiederholung retten.Mohammad selbst war mit dem Ergebnis nicht zufrieden, aber als seine erste Turnierpartie kein schlechtes Ergebnis.
 
Brett 3
Stephen Kutzner war an diesem Sonntag von Fortuna geküsst. Seine etwas schlechtere Stellung kompensierte er mit einem kühnen Griff in die Trickkiste und „opferte“ zwei Bauern. Sein Gegner allerdings übersah beim "Bauernfressen", dass er mit Annahme des zweiten Bauern einen Turm einstellte und schmiss hin.
 
Brett 4
Michael Czeratzki  konnte wieder überzeugen und ein gut vorgetragener Königsangriff hinterließ zu keiner Zeit das Gefühl, dass an diesem Brett irgendetwas schief gehen konnte.
 
Brett 5
Auch MF H.-J. Zirwes lieferte an diesem Sonntag eines seiner besseren Spiele ab. Im Mittelspiel ließ er seinen Gegner nicht in Spiel kommen und konnte dann ein, wenn auch langwieriges, aber sicher gewonnenes Endspiel abwickeln.
 
Brett 6
Wolfgang Kies sorgte an diesem Sonntag für ordentliche Spannung. In einem nahezu fehlerfreien Spiel erarbeitete er sich im Endspiel einen Freibauern. Trotz des Vorteils kam Wolfgang nicht so recht aus dem Quark. Beim Zwischenstand von 4-3 schien ihm Zugwiederholung zum gewinnbringenden Remis das sicherste zu sein. Dann nutzte er eine "Erholungsphase" seines Gegners (der dann mal auch ein wenig überlegte, beiden hatten nur noch gut fünf Minuten für den Rest), fand den Gewinnweg und setzte seinen Gegner matt.
 
Brett 7
Dominik Brandt konnte auch an diesem Sonntag überzeugen und erspielte ein nie gefährdetes Remis. Der Gegner musste alle seine Erfahrung einbringen um nicht sogar zu verlieren. Das wird unserem Top-Jugendspieler sicher weiteren Auftrieb geben.
 
Brett 8
Victor Maier, kurzfristig in die Mannschaft gerutscht, hatte leider keinen guten Tag erwischt. Er fand zu keinem Zeitpunkt eine Bindung zum Spiel, agierte ideenlos und musste früh das Handtuch werfen..
 
 
Beim nächsten Heimspiel am 22.11.2009 hat unsere Zweite gegen Andernach/Bad Breisig die Tabellenführung zu verteidigen. Der Absteiger aus der 1. Rheinland-Pfalz Liga hatte einen Fehlstart und befindet sich mit 2-4 in der Abstiegszone. Unser Gst wird entsprechend motiviert alles daran setzen, zwei Punkte mit nach Hause zu nehmen. Schaun mer mal ...

Die Tabelle

  1. SC Remagen II             6 - 0     15.0
  2. SV Mendig/Mayen        4 - 2     14.5
  3. SG Mörsdorf/Lahr        4 - 2     13.0
  4. SV 03/25 Koblenz       4 - 2     12.5
  5. SC-VfR Koblenz           4 - 2     12.5
  6. SG Heimbach-Weis/     2 - 4     13.0
  7. Andernach/Bad Bre      2 - 4     12.0
  8. SC Prüm                     2 - 4     10.5
  9. SK Schweich               2 - 4     10.5
10. Sfr. Nickenich              0 - 6       6.5


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Remagen II bleibt in der Erfolgsspur: Erster Heimsieg

SC Remagen II - VFR-SC Koblenz 5,5 - 2,5
 

Bericht zur zweiten Runde.
Auch zur Heimpremiere 2009 am Sonntag (4. Oktober 2009) schickte MF H.-J. Zirwes eine starke Mannschaft an die Bretter- und die sicherte sich souverän den ersten Heimsieg dieser Saison. Die Gäste aus Koblenz mussten zwar auf zwei Stammspieler verzichten, aber die „Ersatzspieler“ waren kaum schwächer.

Remagens Polaczek (Brett 1), Kipper (Brett 2) und Prof. Dr. Neidthardt (Brett 4) hatten mit ihren Gegnern kaum Schwierigkeiten, kamen so früh zu spielentscheidenden Vorteilen und konnten ihre Partien sicher gewinnen.

Stephen Kutzner hatte an diesem Tag mit dem stärksten der Gäste auseinanderzusetzen und der Koblenzer Friedhelm Freise spielte entsprechend seiner Spielstärke und ließ Stephen keine Chance.

Jugendspieler Dominik Brandt konnte lange Zeit gegen den mit über 400 DWZ-Punkten stärkeren Gegner mithalten und musste erst im Endspiel den spielentscheidenden Bauernverlust hinnehmen.

Michael Czeratzki zeigte sich erholt und unterstrich eindrucksvoll, dass er das Schachspielen noch nicht verlernt hat. Er nutze einen Fehler seines Gegners in vermeintlicher Remisstellung gnadenlos aus und punktete voll.

Beim Zwischenstand von 4:2 für unsere Farben standen die Gäste stark unter Druck, denn beide verbleibenden Bretter mussten von den Koblenzer unbedingt gewonnen werden, um zumindestens ein Unentschieden zu erreichen. Doch ein Blick auf die noch spielenden Bretter zeigte, dass es angesichts der Stellungen nicht danach aussah..

Raimund Busch erkämpfte sich im Endspiel zwar einen Mehrbauern, konnte gegen die zähe Verteidigung kein Mittel finden und remisierte.

„Glückspilz“ H.-J. Zirwes Gegner lehnte Angesichts des Gesamtspielstandes in ausgeglichener Stellung ein Remisangebot ab. Jedoch übersah er, dass er forciert remisieren musste, um nicht zu verlieren.
 
Es war die erwartet schwere Begegnung, denn die Gäste bewiesen sich als der kämpferisch starke Gegner, der kein Brett zu verschenken hatte..
 
Am nächsten Spieltag (29. Oktober 2009) ist unsere Zweite Gast beim zweiten Aufsteiger Prüm. Auch so ein schwer zu spielender Gegner. (aber leichte Gegner gibt es nicht).
 
Die Einzelergebnisse:
Brett 1    Polaczek - Melnikov,A.            1 - 0
Brett 2    Kipper - Eger                          1 - 0
Brett 3    Busch - Mailitis                        remis
Brett 4    Neidthardt - Stahnecker, W.   1 - 0
Brett 5    Czeratzki - Buzov                  1 - 0
Brett 6    Kutzner - Freise                     0 - 1
Brett 7    Zirwes - Konstandinowskij     1 - 0
Brett 8    Brandt - Reißig                       0 - 1


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Bericht 1. Runde vom 13.09.2009 beim SG Heimbach-Weis/Neuwied:

 
Gleich zum Auftakt der Saison musste unsere Zweitvertretung zum Absteiger Heimbach-Weis/Neuwied. Die Heimbacher hatten sich mit einem alten Bekannten Thomas Roos (der schon für Remagen erfolgreich die Klötzchen schob) verstärkt um den direkten Wiederaufstieg zu schaffen. Remagen II geht ebenfalls mit Aufstiegsambitionen in die Saison und so  wurde es die erwartet schwere Standortbestimmung für beide Teams, bei der unsere Zweite letztendlich wenn auch knapp mit 3,5:4,5 die Nase vorne hatte!

Zu den Einzelkritiken:

Brett 1: IM Polaczek  -  IM Kertesz  1 - 0
Richard Polaczek erspielte sich früh den entscheidenden Vorteil, den er kontinuierlich bis ins Endspiel  zu einem vollen Punkt mitnahm.

Brett 2: Kipper  -  FM Roos  ½ - ½
Jens Kipper eröffnete gegen den Ex-Remagener Thomas Roos mit einer interessanten Variante mit Chancen auf beiden Seiten. Dann entschied sich Jens bei eigenem Zeitvorteil Material auf dem Brett zu belassen und sich nicht auf ein etwas vorteilhafteres, aber schwer abzuwickelndes Endspiel einzulassen.

Brett 3: FM Neidthardt  -  Fink, C. ½ - ½
Claus Neidthardt merkte man die mangelnde Spielpraxis an, seine anfangs noch aktive und gute Stellung verflachte durch mangelnde Konzentration zum Remis.

Brett 4: FM Busch  -  Winterberg  1 - 0
Ein erneut starker Auftritt von Raimund Busch. Gegen den aufstrebenden Jugendspieler Lukas Winterberg siegte erneut seine ganze Erfahrung.

Brett 5: Kutzner -  Jacke   0 - 1
Brett 6: Czeratzki - Dr. Matusch   0 - 1
Michael Czeratzki und Stephen Kutzner hatten an diesem Sonntag keinen sonderlich guten Tag erwischt, Offenbar mussten beruflichem Stress und der langen Spielpause Tribut zollen und konnten Ihre Gegner kaum in Bedrängnis bringen.

Brett 7: Zirwes - Utsch  1 - 0
Tja, das Glückskind an diesem Tag war unser MF! Nach der Eröffnung bereits im Vorteil und auch im Mittelspiel erspielte er sich eine gute und solide Stellung. Doch dann ein Blackout mit Bauernverlust und eine scheinbar verlorene Stellung. Aus die Maus. Doch der in Zeitnot befindliche Gegner wurde nervös, opferte eine Figur und hoffte so auf ein Matt. Dabei übersah er jedoch, das durch das Figurenopfer auch zwei Bauern verloren gingen, die für ein Matt unerlässlich waren - und unser Hans-Jürgen hatte das Glück des Tüchtigen und schaukelte eine verloren geglaubte Partie sicher nach Hause.

(Mehr über das „Glückskind“ Hans-Jürgen Zirwes in Vereinsgeflüster In „Portrait“

Brett 8: Kies - Fink, H.  ½ - ½
Wolfgang Kies erster Auftritt in der Zweiten schien angesichts des Gegners (ca. 250 DWZ-Punkte stärker) ein schwerer Aufgalopp zu werden. Doch Wolfgang ging die Sache ganz ruhig an, vermied grobe Fehler und sicherte bei seiner Rheinland-Pfalzliga-Premiere mit einem Bauerngewinn in einem Damenendspiel ein achtbares Remis

Zu Beginn ein Sieg lässt für die weiteren Aufgaben hoffen. In diesem Jahr ist die Liga sehr ausgeglichen und man kann gegen jeden Gegner gewinnen aber genauso auch verlieren.

Mit VfR-SC Koblenz kommt am 04.10.09 zum ersten Heimspiel einer der Aufsteiger aus der Rheinland-Liga Staffel zu uns, auch keine leichte Aufgabe, die sicher gewillt sind den Klassenerhalt zu schaffen und bis zur letzten Patrone kämpfen werden um dieses Ziel zu erreichen.


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