Das neue (alte) Team. Peter Noras setzt auf Bewährtes!
SC Remagen (2622/2544)
1. Vassily Ivanchuk (2768) 2. Tigran Gharamian (2670) 3. Sergey Fedorchuk (2618) 4. Mircea Parligras (2636) 5. Gawain Jones (2606) 6. Alexander Goloshchapov (2580) 7. Jean-Marc Degraeve (2574) 8. Alexandre Dgebuadze (2522) 9. Robin Swinkels (2483) 10. Benjamin Bok (2507) 11. Bart Michiels (2489) 12. Henrik Teske (2529) 13. Petar Popovic (2489) 14. Christian Seel (2481) 15. Jens Kipper (2382) 16. Klaus-Jürgen Schulz (2365)
Start der Saison 2011/12 (Quelle: Georgios Souleidis) Die Schachbundesliga startet die Saison 2011/12 vom 14. bis 16. Oktober. Alle Teams der SBL treffen sich in Mülheim, um die ersten drei Runden zu absolvieren. Entnehmen sie dem folgenden Artikel alle Infos zur zentralen Auftaktveranstaltung.
Zum ersten Mal in der Geschichte der Schachbundesliga findet eine zentrale Veranstaltung mit allen Teams statt. Ausrichter ist der SV Mülheim Nord, der mit diesem Ereignis sein 80-jähriges Vereinsjubiläum gebührend feiern und Werbung für den Schachsport betreiben möchte.
Das Event wird durch ein opulentes Rahmenprogramm begleitet. haben wir die wichtigsten Infos zusammengefasst, damit sie sich orientieren können.
Der sportliche Reigen beginnt am 14. Oktober um 16.00 mit den Paarungen der Reisepartner. Diese Begegnungen fanden in der Vergangenheit als 7. Runde verstreut über die erste Saisonhälfte statt, wodurch das Tabellenbild bis zur 8. Runde litt. Die zentrale Veranstaltung sorgt nebenbei dafür, dass dieses "Problemchen" für die Saison 2011/12 beseitigt wird.
Keine Vorabveröffentlichung Spätestens am Freitag wird man wissen, mit welchen Spielern alle Teams antreten werden. In den letzten zwei Spielzeiten hat die SBL bei den Kämpfen der OSG Baden-Baden die Aufstellungen der beteiligten Teams zwei Tage im Voraus veröffentlicht. Da für diese Regelung bei der letzten Mitgliederversammlung keine Mehrheit zu Stande kam, gilt sie nicht für die kommende Spielzeit.
Spitzenduelle am Samstag In der 2. Runde trifft der SV Mülheim Nord auf die OSG Baden-Baden. Das ist nominell der Spitzenkampf des Wochenendes. Vor heimischer Kulisse und den gegebenen Umständen dürften die Gastgeber hochmotiviert in dieses Duell gehen. Ein weiteres Spitzenduell steht zwischen der SG Solingen und dem SC Eppingen auf dem Programm. Der 1. Vorsitzende der Kraichgauer, Rudi Eyer, sieht dem Wochenende im "Pott" positiv entgegen: "Wir begrüßen die zentrale Auftaktrunde ausdrücklich und hoffen darauf, dass sie nicht nur die Randsportart Schach mehr in den Focus rückt, sondern uns alle auch ein gutes Stück in Richtung der lange erträumten Vermarktung voran bringt.
"Lassen sie sich den Auftakt der Schachbundesliga-Saison 2011/12 nicht entgehen.
Schirmherrschaft: Hannelore Kraft, Ministerpräsidentin des Landes Nordrhein-Westfalen.
Der Eintritt zu dieser exklusiven Schachveranstaltung ist in Absprache mit der Stadt Mülheim frei.Wer: 16 Teams, 128 Spieler, 192 Partien Wo: RWE-Sporthalle, An den Sportstätten 6, 45468 Mülheim an der Ruhr Wann: 14.-16.10.2011
Wie es inzwischen Standard ist, werden alle Partien über das der SBL ins Internet übertragen. An jedem Tag wird es - und das ist neu - eine Radiosendung geben, die sie über das Liveportal abrufben können. Wir senden jeweils für eine Stunde zur Zeitnotphase. Als Gast wird immer ein Spieler begrüßt, der seine Arbeit frühzeitig beendet. Bei 128 Spielern sollte ein bekannter Name dabei sein. Die Zuschauer vor Ort dürfen sich über eine Livekommentierung der Partien freuen. Diese übernehmen abwechselnd Philipp Limburg (SV Mülheim Nord) FM Thomas Wessendorf (SF Katernberg) und FM Timo Sträter (SV Wattenscheid). Sträter ist den Lesern der Schachbundesliga durch seine auf dieser Seite bekannt.
Die 3. Runde beginnt am Sonntag den 16. Oktober um 10.00. All Kämpfe der zentralen Runde entnehmen sie bitte dem der Saison 2011/12. Livekommentierung
Neben den Eppingern werden viele Mannschaften als Einheit erkennbar sein. Einige Vereine hatten sich schon für die vergangene Saison etwas einfallen lassen, in dieser Spielzeit ziehen weitere nach. So werden die Spieler der SF Katernberg einen Seidenschal tragen, der auch bei den großen Anklang zu finden scheint. Welche weiteren Ideen sich die Vereine haben einfallen lassen, erfahren sie am Besten vor Ort.
Für Remagen kommt es zum Aufgalopp mit Soligen knüppeldick und Hockenheim (Samstag) und Eppingen (Sonntag) werden auch nichts zu verschenken haben. Ob MF Peter Noras sein stärkstes Team an die Bretter bekommt?
Arik Braun tritt erkennbar für den SC Eppingen an Einheitliches AuftretenEppingen gehört zu den Teams, die in Mülheim an einem einheitlichen Kleidungsstück erkennbar sein werden: "Der SCE gehört seit langem zu den Befürwortern einer einheitlichen Kleidung. Mit dem hiesigen mittelständischen Maschinenbau-Unternehmen "Dieffenbacher" haben wir einen Kooperationsvertrag unterschreiben, der zunächst eine Laufzeit von vier Jahren hat und u. a. beinhaltet, dass die Mannschaft und die Vereinsfunktionäre mit einheitlichen Sakkos ausgestattet werden, auf denen die Logos der Firma und des SCE angebracht sind. Darüber hinaus unterstützen uns mit "Intersport" (Softshelljacken) und der "Volksbank Kraichgau" (Hemden) zwei weitere Unternehmen in dieser Angelegenheit", so Eyer.
Er spielte bereits im Alter von vier jahren Schach. Seit 2008 ist er einer der höchsten bewerteten Spieler Englands. Er lebte in Italien, Irland, Australien und Neuseeland, kehrte aber im Jahr 2010, nach England zurück und lebt jetzt in London. Er wird auf seine Schachkarriere und verwandten Projekten konzentrieren.
Als aktiver Spieler auf internationalen Turnieren, sicherte er seinem Großmeister Titel mit Erfolg bei der 2. EU Individual Open Championship Liverpool 2006, European Club Cup Fügen 2006 und 4NCL 2006 / 7 Saison. Anderswo in Europa, nahm er den ersten Platz bei Porto San Giorgio und La Laguna (beide 2007). Während seines Aufenthalts in Australien gab es viele weitere Turniererfolge, darunter ein erster Platz beim Sydney International 2008 und anerkennenswerte zweite Plätze bei der Doeberl Cup 2008 und Queenstown Classic 2009.
Seit seiner Rückkehr nach Großbritannien, teilte er sich den ersten Platz mit Simon Williams an der London Chess Classic FIDE Open 2010, gefolgt von Boris Avrukh und Abhijeet Gupta . Er gewann den Bunratty Masters im Jahr 2011, gefolgt von Nigel Short , die er in ihrer individuellen Begegnung besiegte. Im selben Jahr kam er erstmals in den Commonwealth Chess Championship in Ekurhuleni . auf Pltz 5.
Er spielte für England bei der Schach-Olympiaden von 2008 (Dresden) und 2010 (Chanty-Mansijsk) trug er ein Ergebnis von 50% und 75% betragen.
Sein erstes Buch, Starting Out: The Grand Prix Attack ( ISBN 978-1857445473 ) wurde März 2008 von Everyman Chess herausgegeben. 2624), geb. 11. Dezember 1987 in Keighley , West Yorkshire ist ein englischer Schachspieler und Großmeister .
Vereins-Portrait
Am Freitag, den 14. Oktober treffen wir in der Runde der Reisepartner auf die SG Solingen. Natürlich ist der Gegner für uns keine unbekannte Größe, dennoch wollen wir uns den Fusionsverein mit beinahe Kultstatus etwas näher anschauen ...Der VereinSchachgesellschaft SolingenDie Schachgesellschaft Solingen e. V. ist ein traditions- und erfolgreicher deutscher Schachverein. Die SG spielt in der 1. Schachbundesliga und ist neben dem
Der Verein Schachgesellschaft Solingen e.V. ist 1996 aus der Fusion der Vereine Solinger Schachgesellschaft 1868 und SG Aljechin Solingen hervorgegangen. Er hat seinen Sitz in Solingen und verfügt über neun Mannschaften von der Bezirks- bis zur Bundesebene. Dabei gehört die SG Solingen e.V. zu einer der erfolgreichsten Mannschaften Deutschlands. Zu ihren Erfolgen zählen zwei Siege im Europapokal für Vereinsmeisterschaften (1976 und 1991), sowie der Gewinn der in den Jahren 1969, 1971 bis 1975, 1980 und nach Einführung der Bundesliga: 1980/81, 1986/87, 1987/88 (die drei letzten Meisterschaftserfolge mithilfe von Ex-Weltmeister ) und 1996/97, insgesamt also 11 deutsche Meistertitel. 1986, 2006 und 2009 gewann der Verein den Deutschen Mannschaftspokal. 1986, 1996, 2000 und 2002 siegte er bei den deutschen Blitz-Mannschaftsmeisterschaften Hamburger SK der einzige Verein, welcher der 1. Bundesliga seit deren Einführung 1980 ununterbrochen angehört.. Die Schachgesellschaft Solingen steht somit seit vielen Jahren für Schach auf höchstem Niveau in Deutschland und Europa.
Das Orakel - wie immer ohne Gewähr! Ein Remis gg. den Dritten der Bundesligaabschlusstabelle 2010/11 hat durchaus einen Anflug Realität.
Am letzten Wochenende startete die Bundesliga ebenso furios wie kurios in die neue Saison. Erstmals gab es eine zentrale Runde mit allen 16 Mannschaften. Dank dem SV Mülheim Nord für die pfiffige Idee, den Bunsdesligastart mit dem 80-jähriges Vereins-Jubiläum zu kombinieren. Dank auch an alle Verantwortlichen, die für eine reibun gslose Durchführung Sorge trugen.
Der Begegnungen der Reisepartner untereinander leitete am Freitag die neue Saison ein. Die hätte sportlich kaum besser starten können, denn in fast allen Kämpfen entschied die letzte Partie oder eine Zeitnotschlacht mit überraschender Wendung über den Ausgang. Für eine große Überraschung hätte beinahe die SG Trier gesorgt. Im Kampf gegen die OSG Baden-Baden sah es lange nach einem 4:4 aus. Remagen zeigte eine ebenso starke Vorstellung und unterlag dem Reisepartner Solingen denkbar knapp mit 4,5-3,5.
Am zweiten Spieltag gibt es die erste große Überraschung: Abo-Meister Baden-Baden unterliegt Gastgeber Mülheim mit 3,5-4,5. Sicherlich kein Jubiläumsgeschenk der Unsiegbaren. Remagen musste sich trotz heftiger Gegenwehr gegen den starken Aufsteiger Hockenheim 3-5 geschlagen geben.
Und auch am dritten Spieltag gelang einer Mannschaft ein faustdicker Coup: die Schachfreunde Berlin besiegten ungewöhnlich klar und deutlich Vizemeister Werder Bremen mit 6-2. Remagen holte zwar einen 1-3 Rückstand gegen Eppingen zum zeitweiligen 3,5-3,5 auf, doch es sollte wohl nicht reichen. Am Ende hieß es 4,5-3-5 für Eppingen. IM Benjamin Bok (NL/REM) bewies an Brett 7 in dieser Begegnung, dass er auch Caro Kann kann und zwang den Ex-Jugendeuropameister GM Arik Braun im 54-Zug zur Aufgabe!
Nach drei Runden zeigt die Tabelle ein ungewöhliches Bild mit Wattenscheid mit 6-0 Punkten vor Solingen 5-1 sowie OSG Baden-Baden, SF Berlin, Werder Bremen, SC Eppingen und SF Katernberg alle 4-2. Unser Team kontroliert z. Zt. das Feld von ganz unten und hat somit den meisten Platz nach oben. ;-)
Schachbundesliga: 6. + 7. Runde
(Quelle: Schachbundesliga) Der
Hamburger SK empfängt mit Reisepartner Berlin die Teams aus Solingen und
Remagen. Das Hauptaugenmerk fällt auf die Begegnungen des Tabellenletzten aus
Rheinland-Pfalz. Nach fünf Niederlagen muss Remagen an diesem Wochenende
punkten, um den Anschluss ans Mittelfeld zu schaffen. Dem Duell gegen die
Gastgeber am Sonntag kommt besondere Bedeutung zu, da die Hanseaten mit drei
Punkten ebenfalls auf einem Abstiegsrang liegen. Solingen und Berlin haben
bisher gut gepunktet und können dementsprechend etwas gelassener in die Kämpfe
gehen.
Spielort: Kasino der SIGNAL-IDUNA-Versicherung, Kapstadtring 8, 22297
Hamburg (Anfahrt)
Samstag, 10. Dezember, 14 Uhr, 6. Runde
Hamburger SK - SG Solingen
SF Berlin - SC Remagen
Sonntag, 11. Dezember, 10 Uhr, 7. Runde
SG Solingen - SF Berlin
SC Remagen - Hamburger SK
SC Remagen holt
zumindest den ersten Punkt
(Quelle: Thomas Wächtler im Gespräch mit MF Peter Noras))
Schach-Bundesliga - "Der Knoten ist geplatzt. Der
erste Punktgewinn ist psychologisch ganz wichtig für uns", ordnet Peter
Noras das 4:4 beim Hamburger SK positiv ein. Zwar ist der SC Remagen
auch nach der sechsten und siebten Runde in der Schach-Bundesliga noch
Ligaschlusslicht. "Aber wenigstens überwintern wir nicht mit null
Zählern", betont der Mannschaftsführer. Allerdings verlief der jüngste
Doppelspieltag trotz des Mannschafts-Remis gegen die ebenfalls
abstiegsgefährdeten Gastgeber für den SC Remagen nicht wie erhofft.
"Denn wir hatten uns zwei, drei Punkte ausgerechnet", räumt Noras ein.
Kein Land gesehen
In der Begegnung mit den Berliner
Schachfreunden, in der Vorsaison nur dank Stichkampfsieg davongekommen
und in diesem Jahr mit verstärkter Mannschaft glänzend gestartet, sah
man jedoch kein Land. "Das war nicht so toll, das Team fand einfach
keinen Spielrhythmus", berichtet der SC-Mannschaftsführer. Gute
Positionen führten nur zum Remis, so bei Sergey Fedorchuk, der sich mit
dem Aronian-Schüler Melkumyan den Punkt teilte, bei Benjamin Bok, der
einen Springer investierte (Noras: "Ein interessantes Opfer"), dafür
aber nur einen blockierten Freibauern auf der vorletzten Reihe erhielt
und sich mit Zugwiederholung zufrieden geben musste, und bei Christian
Seel, dessen Damenendspiel nicht zu gewinnen war. Als nacheinander
Dgebuadze und Swinkels verloren, war die Niederlage absehbar. In der
letzten Partie des Tages wehrte sich Jens Kipper lange, aber vergebens
gegen den starken Berliner Routinier Rainer Polzin, dessen aktiver König
den Kampf entschied. So wurde es für den SC Remagen eine deutliche
2,5:5,5-Schlappe.
Ganz anders verlief die Begegnung mit den
ebenfalls abstiegsgefährdeten Hamburgern tags darauf. "Da hatten wir
etwas Glück", muss Noras zugeben. Denn an Brett eins stand Fedorchuk auf
Verlust, aber sein Gegner verfehlte in einem Turmendspiel mit
Freibauern auf beiden Seiten im 45. Zug die beste Fortsetzung. "Diese
Partie war eigentlich verloren", lautet das Urteil des Remagener
Mannschaftsführers.
Überzeugend spielte Robin Swinkels, der in der
sechsten Runde noch einen gegnerischen Königsangriff nur mit
Figurenverlust überstanden hatte und in ein chancenloses Endspiel
geriet, gegen Hamburgs starken Rumänen Rogozenco aber eine technisch
gewonnene Position herbeiführte. "Er ist noch zu schwankend in seinen
Leistungen", urteilt Noras über den älteren der beiden jungen
Niederländer im SCR-Team.
Zuvor hatte schon Alexandre Dgebuadze
mit seinem Kontrahenten kurzen Prozess gemacht, somit sah es ganz gut
für Remagen aus. Da sich aber Alexander Goloshchapov einem gegnerischen
Freibauernpaar auf der sechsten Reihe und Christian Seel einem
durchschlagenden Königsflügelangriff gegenübersahen, schwand der
Vorsprung, "obwohl beide nicht hätten verlieren müssen", meint Noras.
Ernst, aber nicht hoffnungslos
So
bleibt die Lage für den SC Remagen am Tabellenende ernst, aber nicht
hoffnungslos. "Jetzt kommen die Gegner, die wir schlagen müssen", blickt
Mannschaftsführer Peter Noras den nächsten Doppelspieltagen mit
Zuversicht entgegen: Am 4. Februar in Solingen gegen den Aufsteiger und
Vorletzten Hansa Dortmund "muss unbedingt gewonnen werden", beim
Heimkampf am 25./26. Februar hat man es unter anderem mit dem "guten
Kunden" Emsdetten zu tun, und Mitte März in Dresden gegen Tegel und die
Gastgeber "werden wir zuschlagen".
Und das alles mit der Hoffnung
auf den einen oder anderen Einsatz von Weltklassemann Vassily Ivanchuk
an Brett eins: "Wir sind im Gespräch mit ihm, und es sieht gut aus",
versichert Noras.